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ChefHeads-Ehrenpräsident Dieter Müller

Statement von Dieter Müller:


„Wenn wir heute vom Beruf des Kochs oder der Köchin“ sprechen, verengt sich der Blick
schnell auf die allseits bekannten Vertreter der Zunft, die fast täglich im Fernsehen ihre
Fähigkeiten demonstrieren. Dass der Berufsstand aber lebt von den vielen Köchinnen und Köchen, die ihre kreative Arbeit täglich im À-la-carte-Geschäft oder bei der Gemeinschaftsverpflegung verrichten, gerät häufig in den Hintergrund. Egal ob Betriebsrestaurant, Landgasthof, Hotelküche oder Gourmettempel: Wichtigste Voraussetzung, in diesem schönen Beruf überhaupt Erfolg zu haben, ist eine fundierte
theoretische wie praktische Ausbildung. Ich bin sehr froh darüber, dass ich nun als
Ehrenpräsident der ChefHeads meine Erfahrungen an engagierte junge Köche weitergeben kann. Denn wir haben nicht wenige, sehr vielversprechende Nachwuchs-köche in diesem Land . Wenn wir sie richtig fördern, motivieren, schulen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, werden wir sicher eine weitere respektvolle Entwicklung unserer Kochkultur beobachten können sowie national wie international kulinarische Anerkennung finden. Glöbusch, den 04 .07.2015

ChefHeads-Mitglieder und Freunde für die gemeinsamen Charitys zugunsten der Stiftung KinderHerz

Qualität und Glaubwürdigkeit sind ein hohes Gut.

Wer sich den stetig wachsenden Anforderungen nicht stellt und nicht kontinuierlich eine mindestens gleichbleibend gute, wenn nicht stetig steigende Qualität liefert, besteht nicht lange am Markt. Speziell im Gastgewerbe ist ein hohes Maß an Qualität unabdingbar. Das bedeutet für Hotellerie- und Gastronomie aber auch, definierte Standards einzuhalten und sich den wandelnden Gegebenheiten anzupassen. Die ChefHeads sind – neben einer Vielzahl weiterer Leistungen – ihren Mitgliedern eine Hilfe bei der Erlangung von Informationen, Zertifizierungen und Einführung von Qualitätsstandards. Daher ist es unerlässlich, dass sich auch die von den ChefHeads empfohlenen Partner in einem zeitgemäßen Qualitätsstandard bewegen.

ChefHeads – Club der Küchenchefs | Von einer Idee zum Netzwerk der Kulinarik

Die Chronik 2008–2026 | „Weil Geschmack verbindet.“

Was 2008 mit einigen Kontakten in einem Internetforum begann, hat sich in fast zwei Jahrzehnten zu einem gastronomischen Netzwerk entwickelt, das Menschen aus Spitzenküche, Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung miteinander verbindet.

Heute stehen die ChefHeads für fachlichen Austausch und persönliche Begegnungen, für ein eigenes digitales Fachmedium, für Nachwuchsförderung und nicht zuletzt für ein langjähriges soziales Engagement zugunsten der Stiftung KinderHerz.

Die Geschichte der ChefHeads ist dabei auch die Geschichte einer Idee, die sich immer wieder verändert und neu erfunden hat – ohne ihren ursprünglichen Gedanken aufzugeben.


2008 | Wie alles begann

Die Geschichte beginnt im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach.

Guido Fritz, gelernter Koch und damals Betriebs- und Küchenleiter des Krankenhauses, beschäftigte sich mit einer Frage, die später zu einem wesentlichen Grundgedanken der ChefHeads werden sollte:

Warum sollten Wissen und Techniken aus der Spitzenküche nicht auch für andere Bereiche der professionellen Küche nutzbar gemacht werden?

Ein konkretes Beispiel waren die damals modernen Espumas. Veränderte Konsistenzen und Texturen konnten schließlich nicht nur in der Sternegastronomie interessant sein, sondern beispielsweise auch bei der Versorgung von Menschen mit Dysphagie, also Schluckbeschwerden.

Zur gleichen Zeit etablierte sich XING zunehmend als berufliches soziales Netzwerk in Deutschland.

Über die Einladung eines Freundes entdeckte Guido Fritz dort zahlreiche bekannte Köche und Küchenchefs und begann, Kontakt aufzunehmen.

XING bot damals die Möglichkeit, eigene Foren zu gründen.

So entstand zunächst das:

„Forum der Küchenchefs“.

Gedacht war es als Plattform für Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hilfe und Unterstützung.

Aus einigen Kontakten entstand eine Community.


Die ersten Wegbegleiter

Zu den frühen Kontakten gehörten unter anderem Julian Doncaster, damals Executive Chef im Hotel Petersberg, Björn Wassmuth sowie Yvonne Liehr, damals Chef-Pâtissière im The St. Regis Mardavall auf Mallorca.

Im Hotel Petersberg fand schließlich auch das erste persönliche Treffen von Forum-Mitgliedern statt. Damit entstand schon früh ein Prinzip, das ChefHeads bis heute prägt: Aus digitalen Kontakten sollen persönliche Verbindungen entstehen.


Aus dem Forum werden die ChefHeads

Das „Forum der Küchenchefs“ wuchs und entwickelte sich zu einer eigenständigen Community. Mit dieser Entwicklung entstand der Name: ChefHeads – Club der Küchenchefs

Und mit ihm ein Satz, der die Philosophie des Netzwerks treffend zusammenfasste:

„Weil Geschmack verbindet.“

ChefHeads sollte kein anonymes Branchenverzeichnis werden. Menschen sollten sich kennenlernen, Wissen austauschen, Erfahrungen weitergeben und sich gegenseitig unterstützen.


2008 | Die Begegnung mit Dieter Müller

Noch im Gründungsjahr kam es zu einer Begegnung, die für ChefHeads von besonderer Bedeutung werden sollte. Für eine Gesundheitsmesse des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach wollte Guido Fritz einen prominenten Spitzenkoch gewinnen.

Seine Wahl fiel auf Dieter Müller, der damals im nahe gelegenen Schlosshotel Lerbach tätig war. Es war der Beginn einer langjährigen Verbindung.

Dieter Müller wurde später Ehrenpräsident der ChefHeads und begleitet das Netzwerk seit den Anfangsjahren. Dieter Müller ist auch KinderHerz-Botschafter.


2009 | ChefHeads betritt die gastronomische Bühne

2009 folgte einer der ersten öffentlich wahrgenommenen Auftritte. Auf der INTERNORGA in Hamburg erschien Guido Fritz in einer Kochjacke des damaligen Sponsors HIZA. Auf der Brusttasche stand: „Präsident“

und auf dem Ärmel befand sich das ChefHeads-Logo. Der Auftritt sorgte für Aufmerksamkeit. Branchenkollegen sprachen ihn an und wollten Fotos mit ihm machen. Es war gewissermaßen der erste große Auftritt der jungen ChefHeads auf der gastronomischen Bühne.


2009 | Der Beginn einer besonderen Verbindung: Stiftung KinderHerz

Im selben Jahr begann ein Engagement, das später zu einem wesentlichen Bestandteil der ChefHeads-Identität werden sollte.

Der damalige Forumsteilnehmer Hanns Kupky aus Hamburg engagierte sich für das Kochen mit Kindern und hatte die Idee, anlässlich des Weltköchetages 2009 in Köln für die Stiftung KinderHerz zu kochen und Spenden zu sammeln.

Guido Fritz war von der Idee überzeugt und fragte Dieter Müller, ob er die Aktion unterstützen würde. Er sagte zu. Die erste Aktion brachte rund: 500 Euro.

Finanziell war dies noch ein bescheidener Anfang. Da beim Weltköchetag viele Speisen kostenlos angeboten wurden, war es schwierig, zusätzlich größere Spendensummen zu erzielen. Historisch war das Ergebnis jedoch viel bedeutender:

Der Weltköchetag 2009 in Köln markiert den Beginn des langfristigen Engagements der ChefHeads für die Stiftung KinderHerz.

Aus einer einzelnen Aktion entwickelte sich in den folgenden Jahren ein bundesweites Charity-Netzwerk.


Oktober 2009 | Georg Maushagen wird Ehrenpräsident

Mit Georg Maushagen kam eine weitere bedeutende Persönlichkeit zu den ChefHeads. Der Düsseldorfer Konditormeister, Pâtissier und international bekannte Zuckerkünstler wurde Ehrenpräsident.

Seine Berufung hatte zugleich programmatische Bedeutung. Guido Fritz war es von Beginn an wichtig, nicht ausschließlich Küchenchefs eine Bühne zu geben. Pâtissiers und Konditoren sollten als eigenständige und unverzichtbare Säule der professionellen Kulinarik wahrgenommen werden.


Februar 2010 | Das erste ChefHeads-Magazin

Nur zwei Jahre nach der Gründung folgte der nächste große Schritt.

Im Februar 2010 erschien: ChefHeads-Magazin #01/10.

Titelthema der ersten Ausgabe war „Sous-vide“. Das Magazin wurde dreimal jährlich gedruckt und erreichte eine Auflage von 2.000 Exemplaren.

Bis Juni 2012 entstanden insgesamt sieben Printausgaben. Damit verfügten die ChefHeads neben ihrer Community über ein eigenes journalistisches Medium.


2010 | Mehr als 200 aktive Mitglieder

Die Entwicklung verlief rasant. Bereits Anfang 2010 verfügte ChefHeads nach damaligen eigenen Angaben über mehr als 200 Mitglieder im deutschsprachigen Raum.

Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg waren vertreten. Dabei war ein Punkt besonders bemerkenswert:

ChefHeads wollte Sterneküche, gehobene Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung miteinander verbinden. Genau darin spiegelte sich die ursprüngliche Gründungsidee wider. Auch organisatorisch war das Netzwerk inzwischen international aufgestellt. Es gab unter anderem Landesvertretungen für die Schweiz und Österreich.


2010–2011 | Vom Internetforum zum realen Netzwerk

Mit zunehmender Mitgliederzahl wurden persönliche Treffen und Veranstaltungen immer wichtiger. ChefHeads entwickelte ein Culinary-Team, engagierte sich auf Fachmessen und Veranstaltungen und baute gleichzeitig die Online-Community weiter aus.

Nachwuchsförderung, Weiterbildung, Fachreisen, Workshops, Wettbewerbe, Stellenvermittlung und die Zusammenarbeit mit anderen gastronomischen Organisationen gehörten bereits damals zum Konzept. Aus einem Forum war innerhalb weniger Jahre eine strukturierte gastronomische Vereinigung geworden.


2011 | SternSchnuppern für KinderHerz

Am Valentinstag 2011 fand im Hotel-Restaurant Zur Post in Odenthal ein großes Walking Dinner zugunsten der Stiftung KinderHerz statt. Gastgeber waren Christopher und Alejandro Wilbrand. Mit dabei waren unter anderem Dieter Müller, Kevin Fehling, Thomas M. Walkensteiner, Herbert Brockel, Markus Haxter und Georg Maushagen.

Rund 170 Gäste kamen zusammen. Für KinderHerz wurden mehrere Tausend Euro gesammelt. Damit zeigte sich erstmals deutlich, welche Kraft das ChefHeads-Netzwerk für einen sozialen Zweck entfalten konnte.


August 2011 | SternSchnuppern in Altenberg

Vor der Kulisse des Altenberger Doms folgte ein öffentliches SternSchnuppern Open Air. Zahlreiche Köche und Partner beteiligten sich. Das Konzept war typisch ChefHeads: Spitzenköche, Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen, Produzenten und Gäste kamen miteinander ins Gespräch. Kulinarik wurde zum verbindenden Element.


2011 | CHEF-SACHE, Deutscher Fernsehpreis und Berlin

Die öffentliche Präsenz wuchs weiter. Beim Deutschen Fernsehpreis im Coloneum Köln präsentierten sich Mitglieder der ChefHeads.

Bei der CHEF-SACHE 2011 unterstützten rund 30 Mitglieder des ChefHeads-Culinary-Teams das Catering. ChefHeads verfügte zeitweise sogar über eine eigene Repräsentanz am Kurfürstendamm in Berlin.

Nur drei Jahre nach der Gründung war aus einem XING-Forum ein in der Branche wahrgenommenes Netzwerk geworden.


23. Januar 2012 | SternSchnuppern im Grand Hotel Esplanade Berlin

Einen Höhepunkt der frühen ChefHeads-Geschichte bildete das große Charity-Gourmet-Dinner im Grand Hotel Esplanade Berlin.

Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erlebten einen Abend mit zwölf Sterneköchen sowie weiteren hochkarätigen Persönlichkeiten aus Küche und Pâtisserie.

Mit dabei waren unter anderem: Dieter Müller, Christian Lohse, Hans Horberth, Hans-Peter Wodarz, Matthias Diether, Thomas Kammeier, Marco Müller, Herbert Brockel, Joachim Kaiser, Heinz O. Wehmann, Christopher Wilbrand, Sebastian Frank, Georg Maushagen und Martina Kömpel.

Der Nettoerlös kam der Stiftung KinderHerz zugute. Das Dinner demonstrierte eindrucksvoll, was aus dem kleinen Netzwerk von 2008 inzwischen geworden war.


2012 | Ein eigenes ChefHeads-Kompetenzzentrum

Im selben Jahr wagte Guido Fritz erneut den Schritt in die Selbstständigkeit.

Mit dem Gasthaus zur guten Quelle entstand gleichzeitig ein ChefHeads-Kompetenzzentrum.

Mitglieder sollten dort zusammenkommen können. Partner und Sponsoren erhielten die Möglichkeit, Produkte und Konzepte vorzustellen. ChefHeads hatte damit erstmals einen eigenen realen Mittelpunkt.


Sommer 2012 | Das Ende des Printmagazins

Nicht jedes ambitionierte Projekt ließ sich dauerhaft finanzieren. Nach sieben Ausgaben wurde das gedruckte ChefHeads-Magazin eingestellt.

Die Produktionskosten waren hoch und es konnten nicht genügend Werbeanzeigen verkauft werden, um das Magazin wirtschaftlich fortzuführen.

Es war ein Rückschlag. Aber nicht das Ende der ChefHeads.


2013–2019 | Konsolidieren statt aufgeben

Die folgenden Jahre waren weniger von medialer Expansion geprägt. ChefHeads konzentrierte sich stärker auf das Netzwerk, persönliche Kontakte und Charity-Veranstaltungen.

Auch das Kompetenzzentrum musste nach rund drei Jahren aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Doch die Vereinigung bestand weiter.

Gerade diese Phase zeigt rückblickend, dass ChefHeads nicht von einer einzelnen Plattform, einem Magazin oder einer Location abhängig war.


2014 | 13.500 Euro in Asperg

Im Hotel Adler Asperg fand gemeinsam mit der Familie Ottenbacher und zahlreichen Spitzenköchen eine große Charity-Küchenparty statt. Rund 130 Gäste nahmen teil. In Verbindung mit einer KunstHerz-Versteigerung kamen:

13.500 Euro für die Kinderherz-Forschung zusammen.

Aus den 500 Euro des Jahres 2009 waren innerhalb weniger Jahre fünfstellige Charity-Ergebnisse geworden.


2015 | Sterne-Nacht in Odenthal

Am 22. März 2015 kamen erneut zahlreiche Spitzenköche im Hotel-Restaurant Zur Post in Odenthal zusammen. Unter anderem beteiligten sich Dieter Müller, Nils Henkel, Heinz O. Wehmann und Christopher Wilbrand. Rund 220 Gäste erlebten das Walking Dinner mit elf Kochstationen.

Die ChefHeads-Charity hatte sich inzwischen als professionelles Veranstaltungsformat etabliert.


2018 | Charity wird bundesweit

Im Hamburger Landhaus Scherrer öffnete Heinz O. Wehmann seine Küche für eine große Charity-Küchenparty.

Rund 200 Gäste kamen. Auch an anderen Orten Deutschlands entstanden Veranstaltungen zugunsten von KinderHerz. Das Netzwerk hatte damit eine seiner wichtigsten Fähigkeiten gefunden:

Menschen, Köche, Locations und Unternehmen für einen gemeinsamen guten Zweck zusammenzubringen.


2019 | Mehr als 500 Mitglieder

Elf Jahre nach der Gründung zählte ChefHeads bereits mehr als 500 Mitglieder.

Das Netzwerk umfasste inzwischen nicht nur Küchenchefs. Patrons, Hoteldirektoren, Restaurantleiter, Sommeliers, Sous-Chefs, Pâtissiers, Konditoren, Bäcker und weitere Fachleute waren Teil der Gemeinschaft.

ChefHeads war internationaler und vielfältiger geworden.


2020 | Corona – Krise und neuer Anfang

Dann kam die Pandemie. Restaurants und Hotels mussten schließen. Messen und Veranstaltungen wurden abgesagt. Persönliche Treffen waren kaum noch möglich.

Gerade für ein Netzwerk wie ChefHeads war dies ein massiver Einschnitt. Doch die Krise brachte eine alte Idee zurück: das ChefHeads-Magazin.

Diesmal sollte es nicht gedruckt werden. Es sollte digital, flexibel und aktuell sein. 2020 wurde damit zur Ideen- und Vorbereitungsphase für die Wiedergeburt des ChefHeads-Magazins.


Januar 2021 | Das Magazin kehrt zurück

Im Januar 2021 erschien die erste Ausgabe des neuen digitalen ChefHeads-Magazins. Im Laufe des Jahres folgten weitere Ausgaben.

Das Magazin erschien zunächst überwiegend im zweimonatlichen Rhythmus. Die hohen Kosten für Druck und Versand entfielen. Gleichzeitig konnte ChefHeads nun Leser weit über die eigentliche Clubmitgliedschaft hinaus erreichen. Aus dem ehemaligen Clubmagazin begann sich ein digitales gastronomisches Fachmedium zu entwickeln.


2022 | Aus dem Neustart wird Kontinuität

Auch 2022 wurde der Veröffentlichungsrhythmus fortgesetzt.

Damit war klar: Die Rückkehr des ChefHeads-Magazins war kein kurzfristiges Corona-Projekt. Das Magazin wurde zunehmend zur zweiten tragenden Säule neben dem Netzwerk.


23. Februar 2023 | CHEFSTABLE – zurück zur ursprünglichen Idee

Gemeinsam mit Helge Wittig entwickelte Guido Fritz die Idee zum CHEFSTABLE. Küchenchefs und Entscheidungsträger sollten sich in bewusst kleinem Kreis in wechselnden Betrieben treffen.

Betriebsbesichtigungen, Fachgespräche, Produkte, Problemlösungen, Weiterbildung und persönliche Kontakte stehen im Mittelpunkt. Damit kehrte ChefHeads 15 Jahre nach der Gründung zu seinem Ursprung zurück: Wissen austauschen und voneinander lernen.


2024 | Neue Charity-Bühnen

Das soziale Engagement erhielt neue Formate und Partner. Im Waldorf Astoria Berlin entstand eine Reihe internationaler Charity-Abende.

Am 22. Oktober 2024 fand mit „Cuore – eine italienische Nacht“ der erste dieser Länderabende statt. Spitzenköche präsentierten italienische Küche, unterstützt von Partnern, Produzenten und Sponsoren.

Das Ergebnis: 9.000 Euro für KinderHerz.


2025 | Mehr als 750 ChefHeads

Die Mitgliederentwicklung erreichte eine neue Größenordnung. Aus mehr als 200 Mitgliedern im Jahr 2010 und mehr als 500 im Jahr 2019 waren inzwischen:

mehr als 750 aktive Mitglieder geworden.

Hinzu kommt ein wesentlich größeres Netzwerk aus Freunden, Followern, Partnern und Unterstützern. Dabei blieb ein Grundsatz bestehen: ChefHeads wollte nie um jeden Preis möglichst groß werden.

Persönliche Kontakte und die Möglichkeit, Mitglieder tatsächlich zu kennen, waren immer wichtiger als reine Zahlen.


2025 | Ein starkes Charity-Jahr

Das Jahr zeigte besonders deutlich, welche Dimension das soziale Engagement inzwischen erreicht hatte. Auf Burg Nideggen kochten Herbert Brockel, Tobias Schlimbach und weitere Kollegen zugunsten von KinderHerz.

Im September standen Dieter Müller und Marlon Rademacher gemeinsam in Köln am Herd. Im Oktober folgten zwei große Veranstaltungen:

Im Waldorf Astoria Berlin wurde die Länderreihe mit einer Argentinischen Nacht fortgesetzt.

Wenige Tage später kamen im KölnSKY rund 180 Gäste zu einer großen Küchenparty zusammen.

Allein in Köln konnten rund: 15.000 Euro für ein Forschungsprojekt der Uniklinik Aachen zur Verfügung gestellt werden.

Die Verbindung zwischen ChefHeads und KinderHerz war inzwischen weit mehr als eine Kooperation. Sie gehörte zur Identität des Netzwerks.


Januar 2026 | Aus dem ePaper wird ein Monatsmagazin

Mit dem Eintritt von Guido Fritz in den Ruhestand begann eine weitere Entwicklungsphase. Mehr Zeit für ChefHeads bedeutete auch mehr Zeit für journalistische Arbeit.

Seit Januar 2026 erscheint das digitale: ChefHeads-Magazin monatlich.

Porträts und Interviews mit Spitzenköchen, internationale Gastronomie, Hotellerie, Fachthemen, Produkte, Reisen, Branchennews und Charity-Berichte bilden das redaktionelle Spektrum. Das Magazin entwickelt sich damit zunehmend von einem Clubmedium zu einem eigenständigen gastronomischen Fachmedium.


2026 | Charity von Juist bis ins Sauerland

Auch das Charity-Netzwerk wächst weiter. Am 7. März 2026 fand im Romantik Hotel Achterdiek auf Juist ein 4-Hand-Charity-Dinner statt.

Stefan Danzer und Lars Volbrecht kochten für rund 120 Gäste.

Das Ergebnis: mehr als 5.000 Euro für KinderHerz.

Am 15. Juni 2026 folgte im Romantikhotel Deimann ein großes Walking Dinner mit zahlreichen Spitzenköchen und renommierten Winzern. Die Veranstaltung war ausverkauft.

Am Ende konnten: 18.110 Euro an die Stiftung KinderHerz übergeben werden. Damit setzte die ChefHeads-Charity ihre Entwicklung von der kleinen Aktion des Jahres 2009 zu professionellen bundesweiten Gourmetveranstaltungen fort.


ChefHeads heute | Netzwerk – Editorial – Academy – Charity

Fast zwei Jahrzehnte nach der Gründung besteht ChefHeads längst aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen.

NETWORK | Mehr als 750 aktive Mitglieder sowie ein großes Netzwerk aus Freunden, Unterstützern und Partnern.

EDITORIAL | Das monatliche digitale ChefHeads-Magazin als Fachmedium für Gastronomie, Hotellerie und Kulinarik.

ACADEMY | Die künftige Weitergabe von Wissen und Erfahrung sowie die Förderung des gastronomischen Nachwuchses.

CHARITY | Das langjährige bundesweite Engagement zugunsten der Stiftung KinderHerz.


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