Mitten im Frankfurter Palmengarten liegt ein Ort der kulinarischen Konzentration: das Restaurant Lafleur. Hier prägt Andreas Krolik seit Jahren eine Küche, die leise wirkt und dennoch europaweit Maßstäbe setzt. Zwei Michelin-Sterne, zwei gleichwertige Menülinien und eine unverwechselbare Handschrift machen ihn zu einer der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Spitzengastronomie.



Kroliks Küche ist geprägt von Präzision, Tiefe und einer bemerkenswerten Klarheit. Statt Effekthascherei stehen Produktqualität, Saisonalität und handwerkliche Perfektion im Mittelpunkt. Seine klassisch-moderne Linie „Grands Produits“ verbindet französische Grundlagen mit mediterraner Leichtigkeit, während das vegane Gourmetmenü „Ethical Vegan Cuisine“ seit Jahren als wegweisend gilt – nicht als Ersatz, sondern als eigenständiger kulinarischer Ausdruck auf Sterne-Niveau.


Was Andreas Krolik auszeichnet, ist nicht nur seine Technik, sondern seine Haltung. Aufgewachsen in ländlicher Umgebung, geprägt von Natur, Selbstversorgung und Respekt vor dem Produkt, verfolgt er bis heute einen konsequent nachhaltigen Ansatz. Im Interview spricht er offen über seine kulinarische Entwicklung, die kreative Herausforderung pflanzlicher Küche, den hohen Stellenwert intensiver Soßen und darüber, warum Weiterentwicklung für ihn kein Ziel, sondern ein permanenter Prozess ist. Stillstand, so Krolik, sei immer Rückschritt.

Credit © Johann Willsberger

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Bemerkenswert ist auch die Flexibilität seines Konzepts: Gäste können Menüs kombinieren, verkürzen oder individuell zusammenstellen – ein zeitgemäßer Ansatz, der Hemmschwellen abbaut und neue Zielgruppen für die Spitzengastronomie öffnet. Dass mittlerweile ein erheblicher Teil der Gäste bewusst vegan speist, sieht Krolik als Bestätigung eines Weges, der ohne Dogma auskommt und allein über Qualität überzeugt.
Das vollständige Portrait und das ausführliche Interview mit Andreas Krolik – inklusive Einblicken in seine Philosophie, seine Arbeitsweise und seine Vision für die Zukunft des Lafleur – lesen Sie in der Januar-Ausgabe des ChefHeads-Magazins.
Ein Porträt über einen Koch, der nicht laut werden muss, um gehört zu werden.


